Umschau

2014-02

Umschau

Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band 53

Die Eiche – Chancen und Risiken einer Charakterbaumart im nordostdeutschen Tiefland / Tagungsband zur gemeinsamen Vortrags- und Exkursionsveranstaltung mit dem Brandenburgischen Forstverein am 23. Mai 2013 in Eberswalde

Unter dem Titel "Die Eiche – Chancen und Risiken einer Charakterbaumart im nordostdeutschen Tiefland" widmet sich in neun Fachbeiträgen auf 100 Seiten der aktuelle Band (Nr. 53) der Eberswalder Forstlichen Schriftenreihe dem Baum des Jahres 2014.
Darin werden die Themen Saatgutbereitstellung, Vitalitätsprobleme, neue waldkundliche Erkenntnisse, aktuelle Waldbauempfehlungen zur Bestandesbehandlung bis hin zu Verwertungsfragen von Eichenholz-Sortimenten behandelt. Die Beiträge sind Ergebnisse der Eichenforschung, unter anderem im Rahmen von Drittmittelprojekten, am Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde.

Die Schrift ist erhältlich gegen Einsendung eines
mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlags (DIN A4) beim Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde, Alfred-Möller-Straße 1 in 16225 Eberswalde.

Als Download steht der Band unter www.forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/474826#4 zur Verfügung.

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2014-01

Umschau

Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band 52

Zur Entwicklung und waldökologischen Bedeutung von neun Baumarten bei unterschiedlicher Nährstoffversorgung auf degradierten, nährstoffärmeren Sandstandorten

Im vorliegenden Band sind auf 168 Seiten die Ergebnisse der ernährunsgkundlichen Untersuchungen einer Langzeitstudie (1968-2012) im Süden Brandenburgs (Forstrevier Preschen) abschließend dokumentiert.
Deren Erkenntisse bereichern den forstlichen Wissensfundus und sind für die Bewertung der Grenzen und Möglichkeiten der forstpraktischen Einflussnahme auf den Anbau und den Ertrag der untersuchten Baumarten am standörtlichen Limit ihrer ökologischen Amplitude von Bedeutung.
Die Untersuchungen zeigen zudem die Notwendigkeit von Langzeitanalysen auf, wenn man sich vor Fehlentscheidungen aus den Tücken des "Auf und Ab" dynamischer Waldökosysteme bewahren will.
So liefert dieser Band auch zu den aktuellen Fragen der Forstwirtschaft anregende Impulse. Hierzu gehört die nachhaltige Sicherung forstwirtschaftlicher Erträge und ökologischer Stabilität auf den in Brandenburg häufigen nährstoffarmen Standorten ebenso wie die Baumartenwahl im Klimawandel, die fortschreitende Bodenversauerung und die Gewährleistung eines nachhaltigen Bodenschutzes.

Die Schrift ist erhältlich gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlags (DIN A4) beim Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde, Alfred-Möller-Straße 1 in 16225 Eberswalde.

Als Download steht der Band unter www.forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/474826#4 zur Verfügung.

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2013-05

Umschau

Multifunktionale Bewertung von Agroforstsystemen.
Ein Forschungsbericht für die Praxis

Manuel Oelke, Werner Konold, Klaus Mastel und Heinrich Spiecker (Hrsg.) in "Cultura" Band 61

Agroforstsysteme (AFS) vereinen land- und forstwirtschaftliche Produktion auf ein und derselben Fläche in einem mehr oder weniger engen Nebeneinander und zeitlichen Nacheinander. Traditionelle AFS sind beispielsweise Streuobstwiesen und Holzwiesen. In neuartigen AFS werden Wertholzproduktion, möglichst in Furnierholzqualität, mit Ackerbau oder Futterwirtschaft, aber auch Beerenobstproduktion u.a. kombiniert. Die Professuren für Waldwachstum und Landespflege der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg forschten gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg ein Jahr lang über verschiedene Fragen einer modernen Agroforstwirtschaft. Es ging um Wirkungen auf die Bodenerosion, um Kombinationen von Kulturen, die Optimierung der Wertholzproduktion, um Naturschutzleistungen, die Einstellung von Landnutzern und um die ökonomische Machbarkeit u.a.m. Die Erkenntnisse aus dem Vorhaben werden im Band 61 von "Culterra", der Schriftenreihe der Professur für Landespflege, vorgestellt.

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2013-04

Umschau

Waldbrandexperte Oberforstmeister a. D. Dr. Hans König verstorben



Hans König wurde 1931 in Meinigen/Thüringen geboren. Zwei einschneidende Ereignisse prägten seine Jugend. Er verlor seinen Vater in Russland und wurde 1945 bei einem Bombenangriff verschüttet, dabei verwundet und musste anschließend die Toten aus den Trümmern bergen.

Nach dem Abitur und der Forstfacharbeiterlehre gelang es ihm, einen Studienplatz an der Forst­lichen Fakultät in Eberswalde zu bekommen, obwohl der Vater Akademiker gewesen war. Von diesem Erfolg, den er durch Einfallsreichtum, Energie und Charme erreichte, hat er immer gern erzählt.

Nach dem Diplom war er u. a. an der Thüringer innerdeutschen Grenze mit zwei Kollegen bei der Forsteinrichtung beschäftigt. Einer dieser Kollegen setzte sich in die Bundesrepublik ab und Hans König wurde in einem Schauprozess unrechtmäßig zu einer Haftstrafe verurteilt. Man warf ihm vor, er habe von dem Fluchtplan gewusst und diesen nicht gemeldet. Er erhielt Berufsverbot und arbeitete zunächst als Holzhauer, bis ihm 1960 der Direktor des Staatlichen Forstwirtschafts­betriebes Gardelegen die Chance zu einem Neuanfang als Revierförster in der Letzlinger Heide gab. Hans König hat immer mit großer Dankbarkeit und Respekt von seinem Chef gesprochen.

Vom nahen Truppenübungsplatz "Polygon", der von der Roten Armee genutzt wurde, liefen häufig Waldbrände in den angrenzenden Forstwirtschaftsbetrieb, so dass Hans König, inzwischen für Waldbau und Forstschutz im Forstwirtschaftsbetrieb zuständig, sich mit vollem Einsatz der Bekämpfung von Waldbränden widmete.

Im Fernstudium bildete er sich besonders auf technischem Gebiet weiter.

Mit seiner Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und sie mit Charme, Humor und Überzeugungskraft für seine Ideen und Projekte zu gewinnen, erreichte er den Einsatz von Agrarflugzeugen zur Waldbrandbekämpfung, entwickelte die dazugehörige TGL, eine technische Industrienorm, drehte Lehrfilme und krönte diese Arbeiten mit einer Promotion – summa cum laude – im Jahre 1990. Nach der Wiedervereinigung wurde er Inspektionsbeamter für die Forstämter in der Altmark und Dezernent für Waldbau und Forstschutz im Regierungspräsidium Magdeburg, war kreatives Mitglied der Bund/Länder Arbeitsgruppe "Waldbrandschutz" und wurde Lehrbeauftragter für "Waldbrandschutz" an der Fachhochschule in Eberswalde.

Auch nach seinem Ruhestand 1996 sorgte er mit zahlreichen Vorträgen vor Forstleuten, Feuerwehren, Agrarfliegern und Katastrophenschutzbeauftragten sowie Veröffentlichungen dafür, die Kenntnisse über den Ablauf von Waldbränden und deren Bekämpfung zu verbessern und den Waldbrandschutz in der Öffentlichkeit wach zuhalten. Diesem Bemühen dient auch sein 2007 erschienenes Buch "Waldbrandschutz".

Im Jahre 2009 verlieh ihm der Verein @-fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland den Ehrenpreis SILVANUS "Für besondere Verdienste im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung".

In den letzten Jahren schwächten anhaltende Erkrankungen seinen Elan, Arbeitseifer und Humor bis er am 15. September 2013 in Havelberg verstarb.

Er hinterlässt seine Frau Barbara, die ihm in 57 Ehejahren eine unermüdliche, existenzerhaltene Stütze war, drei Kinder, neun Enkel und drei Urenkel sowie zahlreiche Kollegen und Freunde, die seine immer anregende und liebenswürdige Gesellschaft sehr vermissen werden.

Ein bleibendes Andenken an diesen tüchtigen Forstmann ist der "Königsee", ein Löschteich in der Letzlinger Heide, der seine Entstehung der Planung und Bauleitung durch Hans König verdankt.

Peter Lex und Karl Preußner



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2013-03

Umschau

Prof. Dr. Klaus Höppner zum Eintritt in den Ruhestand

Anerkannter Netzwerker für Forstliche Forschung in Forstpraxis und Forstpolitik


Am 21. Juni feiert Prof. Dr. Klaus Höppner, Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE), seinen 65. Geburtstag und geht damit nach 48 Jahren Tätigkeit in der Forstbranche in den Ruhestand.

Geboren im sächsischen Delitzsch absolvierte er zunächst eine Berufsausbildung als Forstfach­arbeiter in Bad Doberan, wo er auch sein Abitur ablegte. Es folgte das Studium der Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt mit anschließendem Forschungsstipendium und 1975 der Promotion zum Dr. rer. silv. mit einem Thema aus der forstlichen Betriebswirtschaft.
Unmittelbar danach wurde er in Eberswalde persönlicher Referent des Hauptdirektors des Instituts für Forstwissenschaften. Eigentlich sollte die weitere wissenschaftliche Laufbahn nur kurz durch einen Praxiseinsatz im damaligen Staat­lichen Forstwirtschaftsbetrieb Eberswalde unterbrochen werden, doch daraus wurden 18 Jahre Tätigkeit als ökonomischer Direktor und später als Direktor. Nach der Wende wurde ihm die
Leitung des Amtes für Forstwirtschaft Ebers­walde übertragen. Auch in Potsdam waren Prof. Höppners Kenntnisse der Forstpolitik gefragt, als er im Rahmen einer Abordnung von 1992 bis 1993 als Referatsleiter im damaligen Landwirtschaftsministerium tätig war.
Mit den Erfordernissen der Neuordnung des Forstlichen Versuchwesens und dessen Eingliederung in die Landesforstverwaltung Brandenburg wurde Prof. Höppner im April 1997 das Amt des Gründungsbeauftragten der Landesforstanstalt Eberswalde übertragen, wo er mehrere Verwaltungseinheiten zusammenführen musste. Seit der Gründung ist Prof. Höppner nun Leiter des LFE und hat mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen diese als integralen Bestandteil der Landesforstverwaltung Brandenburgs zu einer, auch über die Landesgrenzen hinaus, anerkannten Einrichtung entwickelt. Sein besonderes Credo war immer der enge Praxisbezug, die Vermittlung von Wissen in die forstliche Praxis und die ständige Rückkopplung mit den Kollegen auf der Fläche.
Mit der Ernennung zum Honorarprofessor für Forstpolitik an der Fachhochschule Eberswalde wurde 2002 sein langjähriges Wirken als Dozent in den Fächern Forstpolitik und Forstgeschichte sowie sein außerordentliches Engagement im rauen forstpolitischen Alltag gewürdigt. Seit 1994 ist Prof. Höppner Vorsitzender des Brandenburgischen Forstvereins und Vizepräsident des Deutschen Forstvereins. Des Weiteren war bzw. ist er auch Mitglied in zahlreichen Gremien, wie des wissenschaftlichen Beirates der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg, des Verwaltungsrates der Landesforst Mecklenburg Vorpommern, des wissenschaftlichen Beirates des Forschungsinstitutes für Bergbaufolgelandschaften Finsterwalde, des Fachbeirates der INTERFORST München, des Stiftungsrates der Stiftung Redernswalde sowie stellv. Vorsitzender des Kuratoriums Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und stellv. Vorsitzender des Vereins Choriner Musiksommer.
Dienstlich wie privat pflegt er enge Kontakte zu Forstkollegen in Polen. Besondere Beziehungen bestehen zu den Regionalforstdirektionen Szczecin und Zielona Góra, dem Forstlichen
Forschungsinstitut IBL in Warschau und zur Polnischen Forstgesellschaft PTL, die ihm im Jahr 2009 die Ehrennadel in Gold verlieh.
Neben diesen vielfältigen dienstlichen Aufgaben und Ehrenämtern engagiert er sich stark für seine Wahlheimatstadt Eberswalde und die sie umgebenden Wälder. Gerne ist er als Lang­strecken-Radler auf Reisen und im Herbst auf den Gesellschaftsjagden. Gemeinsam mit seiner Frau und hin und wieder mit Sohn und Tochter genießt er zu dem die kulturellen und kulinarischen Angebote im nahen Berlin.
Klaus Höppner hat in der Forstbranche und im Landesbetrieb Forst Brandenburg wichtige Spuren hinterlassen und zahlreiche Weichen gestellt, dafür sage ich im Namen aller aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen des Landes­betriebes Forst Brandenburg herzlichen Dank und wünsche alles Gute für den "Un-Ruhestand".

Hubertus Kraut
Direktor des Landesbetriebs Forst Brandenburg

Foto: Jan Engel

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2013-02

Umschau


Abschied von Prof. Dr. Gunther Wolff

Nachruf von Wilhelm-Günther Vahrson

In großer Trauer und Dankbarkeit verabschieden wir uns am 11. März von unserem Gründungsrektor, Gründungsdekan, langjährigen Rektor und Inhaber der Professur für Forsteinrichtung, Waldinventur und Luftbildauswertung sowie Ehrensenator. Prof. Dr. Gunther Wolff ist nach einem erfüllten Leben am 20. Februar 2013 im Alter von 83 Jahren verstorben.

Lassen Sie mich einige Punkte aus seinem Leben hervorheben:

Der Wissenschaftler
Gunther Wolff wurde am 5.2. 1930 in Rübeland im Harz geboren, nach Schulzeit, Abitur und einjähriger Tätigkeit im Forstamt Rübeland studierte er von 1949 – 1953 Forstwirtschaft in Eberswalde, damals forstwirtschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Forsteinrichter war er bis 1956 unter anderem in Sauen tätig und widmete sich früh dem Thema der naturgemäßen Waldwirtschaft, die Ergebnisse seiner Arbeit flossen ein in seine in Eberswalde – hier war er seit 1956 als Wissenschaftler tätig- im Jahr 1959 abgelegte Dissertation "Das Revier Sauen, Inventur, Planung und Erfolg einer biologischen Waldwirtschaft". Auch seine Habilitation zur Rauchschadensdiagnose anhand von Falschfarbenluftbildern, die er 1970 in Tharandt abschloss, widmete sich einem hochaktuellen Thema. Etwa 70 Publikationen, anfänglich aus dem Bereich der Luftbildinterpretation, später – die Arbeit mit klassifizierten Luftbildern war ihm in der DDR nicht mehr erlaubt - im Bereich der Aviotechnik weisen den Wissenschaftler Wolff bis Anfang der 90iger Jahre aus. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er nach 1985 mit der Verdienstmedaille Forstwirtschaft in Gold ausgezeichnet.

Der Kulturenthusiast: 50 Jahre Choriner Musiksommer
"Machen Sie mal was mit Musik" so oder ähnlich lautete der Auftrag, den der damalige Leiter des Institutes für Forstwissenschaften, Prof. Dr. Albert Richter,im Jahr 1964 Gunther Wolff zur Bereicherung des betrieblichen Kulturlebens gab. Das Ergebnis ist, vorsichtig ausgedrückt, etwas größer geworden. Herausgekommen ist ein einzigartiges Musikfestival in der Ruine des Klosters Chorin. Nach anfänglich nur einem Konzert, später vier Konzerten pro Jahr werden es dieses Jahr 18 Konzerte mit vermutlich etwa 30 000 Zuhörern sein. Das überwiegend klassische Repertoire mit Schwerpunkt in der Romantik spricht, ohne populistisch zu verflachen, auf hohem musikalischen Niveau breite Bevölkerungskreise an. Wolff und vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern ist es gelungen, dieses Festival auch über den Systemwechsel der Wende weiterzuentwickeln. Erst in den letzten Jahren hat er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, hielt aber weiter als künstlerischer Leiter wichtige Fäden in der Hand. Für diese Leistungen wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Eröffnung des 50. Jubiläums des Musiksommers war ihm leider nicht vergönnt.


Der Rektor: "Grün in der Wolle gefärbt, aber nicht hinter den Ohren".
Gleich nach der Wende gründete Wolff den Verein der "Freunde und Förderer der forstwissenschaftlichen Lehre und Forschung", dessen Vorsitz er später auch übernahm und dessen Vorstand er bis zu seinem Tod angehörte. Das erklärte Ziel, die Wiederbegründung der forstwirtschaftlichen Fakultät der HU in Eberswalde, mündete schließlich in die erfolgreiche Gründung unserer Fachhochschule Eberswalde mit den Fachbereichen Forstwirtschaft, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holztechnik und BWL, zu deren Gründungsrektor er ab 15. 1. 1992 berufen wurde. Im Dezember 1994 erfolgte dann die Wahl zum Rektor, ein Amt, das er bis zum 68. Lebensjahr im Dezember 1998 innehatte. Nicht zuletzt Prof. Wolff verdankt die Hochschule die ausdrückliche Profilierung im grünen Bereich, den "grünen Faden", wie er es damals nannte, der in den Folgejahren zur "Hochschule für Nachhaltige Entwicklung" und zur "grünsten Hochschule Deutschlands" erfolgreich weitergesponnen werden konnte. Auch in den Folgejahren begleitete er mit großem Interesse die Entwicklung unserer Hochschule: So wirkte er bei der Festschrift zum zehnjährigen Jubiläum mit, war bei zahlreichen Veranstaltungen präsent, so auch bei unserem 20. Geburtstag und beteiligte sich bis zuletzt aktiv an dem derzeit laufenden Forschungsprojekt zur historischen Analyse der Schließung der Fakultät im Jahr 1963.

Er gab - und das lernte ich besonders zu schätzen – auch mir immerwieder gute Ratschläge, aber er drängte mir diese niemals auf. Seine Lieblingswort in diesem Zusammenhang war "stelle anheim".

Mit ihm verlieren wir nicht nur unseren Gründungsvater, sondern auch einen Freund. Wir werden seinen Mut, seine Beharrlichkeit, seine intellektuelle Schärfe, seinen Humor seine Menschlichkeit und seinen Großmut sehr vermissen.

Wilhelm-Günther Vahrson

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2013-01

Camillo-Schneider-Preis

Nachwuchsförderpreis für wissenschaftliche Arbeiten zur Gehölzkunde

Die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V. (DDG) verleiht jährlich den Camillo-Schneider-Preis als Nachwuchsförderpreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zur Gehölzkunde (Dendrologie). Mit dem Preis möchte die DDG einen Anreiz zur Bearbeitung gehölzkundlicher Themen in wissenschaftlichen Graduierungsarbeiten geben und damit einen Beitrag zur Erforschung, Nutzung und zum Schutz von Gehölzen liefern.

Der Preis ist mit 2500,- Euro dotiert

Vorschlagsberechtigt sind Hochschulen, Fachhochschulen, und andere Ausbildungsstätten der Fachrichtungen Forstwissenschaft und
Forstwirtschaft, Gartenbauwissenschaften und Gartenbau, Garten und Landschaftsplanung, Naturschutz und Landschaftspflege, Botanik sowie verwandter Wissenschaftszweige. Die Kandidaten sollten bis zum Ablauf der Einreichungsfrist nicht älter als 35 Jahre sein. Berücksichtigt werden Dissertationen, Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder vergleichbare Schriften, die sich schwerpunktmäßig mit der Gehölzkunde beschäftigen.

Geeignete Arbeiten können bis zum 31. März 2013 beim Geschäftsführer der DDG,
Dr. Mirko Liesebach
Hugo-Schilling-Weg 5
22926 Ahrensburg
eingereicht werden. Neben der Arbeit sollte ein Gutachten des wissenschaftlichen Betreuers enthalten sein.

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Weitere Informationen im Internet unter www.ddg-web.de
oder beim Geschäftsführer der DDG unter 04102/8249237 (Dr. M. Liesebach)

Der Präsident der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter A. Schmidt